Wenn Sie einer traumatisierenden Situation ausgesetzt waren (z.B. als Opfer von Gewalt oder eines Unfalls) und Sie seitdem immer wieder unter Symptomen leiden wie z.B. Erinnerungsbilder (Flashbacks), Albträume, Schlafstörungen, Schreckhaftigkeit, Konzentrationsstörungen und sozialer Rückzug, dann leiden Sie vermutlich unter einem
psychischen Trauma.
Es ist sinnvoll, möglichst bald nach Erleben eines solchen traumatisierenden Ereignisses eine psychotraumatologische Akutberatung wahrzunehmen.
Als
Fachberaterin
für Psychotraumatologie (Deutsches Institut für Psychotraumatologie -
DIPT e.V.)
biete ich Ihnen im Rahmen der psychotraumatologischen Akutberatung Hilfe an, bei Problemen nach einem traumatischen Ereignis wieder Ihr psychisches Gleichgewicht zu finden und Ihre innere Stabilität zurückzugewinnen. Dabei geht es darum, Ihnen Methoden zu vermitteln, mit deren Hilfe Sie sich in schwierigen Situationen selbst beruhigen und von dem traumatischen Ereignis distanzieren können. Dies kann ggfs. auch während der Wartezeit auf einen Trauma-Therapieplatz sinnvoll sein.
Die Bearbeitung und Integration des traumatischen Ereignisses steht
nicht im Mittelpunkt der psychotraumatologischen Akutberatung. Falls Ihre Traumatisierung auf Erlebnisse in der Kindheit zurückzuführen ist oder auf Erlebnisse, die über Jahre hinweg und wiederholt stattgefunden haben (z.B. Krieg, Missbrauch), sollten
Sie therapeutische Hilfe (Traumatheraphie) in Anspruch nehmen. Hierbei kann die
Therapeutensuche (
Anleitung) des Psychotherapie-Informations-Dienstes (PID) nützlich sein.